Zeitplan

Aushub Baugrube
Mitte Juni 21 bis Februar 22

Erstellung Rohbau
Jan 22 bis Dez 23

Innenausbau
bis 2026

Einbau Ausstellungen/
Einrichtung und Umzüge

bis 2027/28

Ein neues Kulturgebäude für Basel

Das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt sind zwei Basler Institutionen mit langer Tradition. Sie bewahren und pflegen wertvolle Kulturgüter. Diese Schätze sind unersetzbare Quellen der Natur- und Stadtgeschichte.

Beide Institutionen befinden sich heute in stark sanierungsbedürftigen Altstadtliegenschaften mit mangelhaften Bedingungen in ihren Magazinen und Depots. Auch reicht der Platz längst nicht mehr aus, um die Sammlungen und das Archivgut an einem Standort aufzubewahren. Entsprechend werden mehrere externe Depots bewirtschaftet. Im neuen, gemeinsam genutzten Kulturgebäude wird das wertvolle Kulturgut mit den einzigartigen Beständen unter einem Dach vereint und langfristig geschützt.

Wir machen Wissenschaft – machen Sie mit!

Im neuen Naturhistorischen Museum wird die ganze Pracht der international bedeutenden Sammlungen voller Schmetterlinge, Vögel, Fossilien, Mineralien, Käfer und vielem mehr zu sehen sein. Dabei wird rasch klar: Die Objekte sind nicht nur betörend schön und faszinierend, sondern bilden unentbehrliche Grundlagen naturwissenschaftlicher Forschung. Diese Wissenschaft allen zugänglich zu machen, ist der Leitgedanke des neuen Museums.

Mit spannenden Ausstellungen und modernen Vermittlungsangeboten heissen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene willkommen und ermuntern sie, sich mit Themen der Natur auseinander zu setzen. Wir unterstützen sie dabei, Fakten aufzuspüren und Geschichten zu ergründen. Wir schaffen Platz für Schulklassen, stellen Veranstaltungsräume zur Verfügung, laden sie ein, sich im Bistro eine Pause zu gönnen und im Museumsshop zu stöbern. Das neue Naturhistorische Museum wird zum Erlebnis für alle.

Standort

Das neue Museum- und Archivgebäude kommt auf dem ehemaligen Areal der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) an der Entenweidstrasse im Nordosten der Stadt Basel im St. Johannsquartier zu stehen. Im Süden und Westen grenzt der Bau an das Gleisareal der SBB, im Norden liegt ein Teil der Fläche unterhalb der Luzernerring-Brücke.

Das Basler St. Johannquartier war früher ein Industrie- und Arbeiterquartier, heute hat es sich zu einem beliebten, urbanen Wohn-, Forschungs- und Kulturquartier entwickelt. Das Quartier ist im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses ProVolta stark gewachsen. Die Umgestaltung des Areals VoltaNord (Lysbüchel-Areal) nördlich des Bahnhof St. Johann begünstigt diese Entwicklung zusätzlich.

Gut erreichbar

Das neue Kulturgebäude liegt verkehrsgünstig direkt an der Tramhaltestelle 'Bahnhof St. Johann' (Tram 1).

Stadtmitte und Bahnhof SBB sind in jeweils zehn Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Der Voltaplatz und der Kannenfeldplatz liegen in Gehdistanz zum Gebäude und binden dieses an weitere Tram- und Buslinien des öffentlichen Verkehrs an.