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Medienmitteilungen

16. April 2026

Preisverleihung Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS
Prämierung der besten Naturbilder

Das Naturhistorische Museum Basel führte zum siebten Mal den beliebten Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS durch. Die Ausgabe war ein grosser Erfolg: Über 1’100 Bilder von Amateurfotografinnen und -fotografen haben das Museum erreicht. Aus drei Kategorien hat eine Jury je zehn Bilder prämiert und die Podestplätze vergeben. Fotografien mit einem speziellen Fokus auf Biodiversität wurden von der Basler Energieversorgerin IWB ausgezeichnet. Zudem wurde ein Publikumspreis vergeben. Die 34 Fotografien sind bis zum 28. Juni 2026 in einer Ausstellung im Museum zu bewundern.

Eine hohe Beteiligung wurde bei der siebten Ausgabe des Fotowettbewerbs verzeichnet: 1'151 Einreichungen aus allen Regionen der Schweiz (84%), aber auch aus verschiedenen europäischen Ländern (16%), unter anderem aus Deutschland, Frankreich und Österreich sind seit letztem Herbst im Naturhistorischen Museum Basel eingegangen. Maren Bea, Projektleiterin Schnappschuss ist fasziniert von den Einsendungen: «Dieses Jahr haben wir Motive aus der ganzen Welt erhalten. Ob Vulkane auf Island, die Big Five in Tansania oder Murmeltiere in den Alpen – die grosse Vielfalt begeistert mich». Bea freut sich, dass der Wettbewerb ein grosses Fenster zur Welt öffnet.

Zugelassen waren ausschliesslich Amateurfotografinnen und -fotografen, die jeweils ein Bild in die Kategorien «Pflanzen | Landschaften | Naturphänomene», «Tierporträts | Tiere in ihrem Lebensraum | Verhalten Tiere» und «Kinder sehen die Natur» einreichen konnten.

Jury, Podestplätze und Ausstellungseröffnung
Eine professionelle Fachjury mit Levi Fitze, Naturfotograf und Filmemacher, Stefan Leimer, Fotograf Zoo Basel und Bildredaktorin und Wildlife Fotografin Julie Lovens hat aus jeder der drei Kategorien zehn beste Bilder ausgewählt, die sie aufgrund ihrer Bild- und Formensprache, Motive und Komposition besonders berührt und überzeugt haben. Julie Lovens, Jury-Mitglied sagt: «Die Qualität der eingereichten Fotografien war sehr hoch und hat uns Jurymitglieder gefordert, besonders genau hinzuschauen, um die Gewinnerinnen und Gewinner zu küren.» Die Jurierung sei sehr spannend gewesen. Intensive und anregende Diskussionen hätten schliesslich zu den Siegerbildern geführt.

In der Kategorie «Kinder sehen die Natur» gewinnt Audrey Bezy (11 Jahre) aus Reinach (BL/CH) mit dem Bild «Elefanten Sundowner». Den zweiten Platz belegt Thomas Markert (12 Jahre) aus Lörrach (DE) mit «Kleiner Freund», Dritte wird Lucia Marcian Garcia (11 Jahre) aus Olten (CH) mit «Überraschungen unterwegs». Aus 70 Einsendungen haben diese drei Bilder die Jury am meisten überzeugt.

In der Kategorie «Tierporträts | Tiere in ihrem Lebensraum | Verhalten Tiere» wurden mit 794 Einsendungen (69%) die meisten Bilder eingesandt. Gold gewinnt Christian Schöttner aus Owen (DE) mit dem Bild «Blicke, die einen berühren», Silber geht an «Beauty against the beast» von Alexandre Brisson aus Lausanne (CH) und Bronze gewinnt Marco Benini aus St. Margrethen (CH) mit «Rotfuchs im Sprung».

Über 287 Fotografien wurden in der Kategorie «Pflanzen | Landschaften | Naturphänomene» eingereicht. Es gewinnt Marie Bainier aus Heiwiller (FR) mit dem Bild «A living canvas: the Affall River», Zweitplatzierter ist Antonius Weissenborn aus Riehen (CH) mit «Naturspektakel auf Island» und der dritte Platz geht an Julia Würz aus Basel (CH) mit «Tauzauber».

Die Auswahl der 30 prämierten Fotografien ist bis am 28. Juni 2026 in einer Ausstellung im Museum präsentiert.

Zum zweiten Mal mit IWB-Biodiversitäts- und Publikumspreis
Alle Einsendungen nahmen zusätzlich am Rennen um den IWB-Biodiversitäts- sowie den Publikumspreis teil. Fotografien mit Fokus Biodiversität wurden von IWB ausgezeichnet. Nach einer Vorauswahl durch die externe Schnappschuss-Fachjury wählte ein IWB-Gremium drei Bilder aus, die künftig im Rahmen der IWB-Biodiversitätskommunikation eingesetzt werden. Mit der Fotografie «Igel auf Erkundung» gewinnt Raphael Stieger aus Glattpark (CH), Zweite wird Szilvia Mezey mit «Die Morgenrunde» aus Basel (CH) und Dritter Benno Hunziker aus Basel (CH) mit dem Bild «Rotfuchs am Jakobsberg». Evelyn Rubli, Leiterin Geschäftsbereich Wärme der Basler Energieversorgerin IWB gratulierte den prämierten Fotograf:innen und überreichte die Preise. Neben einem Honorar wird das Gewinnerbild als Grossplakat am IWB Unterwerk Wasgenring in Basel öffentlich präsentiert. Evelyn Rubli meint zur Bedeutung des Biodiversitätspreises: «Biodiversität ist ein zentraler Indikator für eine gesunde Natur. Die IWB steht für eine klimafreundliche Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen – und das geht nur, wenn beides Hand in Hand geht. Deshalb fördern wir Projekte zum Natur- und Artenschutz.»

Beim Online-Voting um den Publikumspreis wurden knapp 9’000 Stimmen abgegeben. Mit seinem Bild «Le chant des couleurs» holte der 18-jährige Emmanuel Hueber aus Le Mans (FR) die meisten Stimmen aus dem Publikum. Ermöglicht wurden diese beiden Sonderpreise von IWB.


Über den Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS
Viele Menschen sind fasziniert von der Fotografie und leidenschaftlich gerne mit der Kamera in der Natur unterwegs. Pflanzen, Landschaften oder Tiere sind beliebte Motive. Stimmungsvolle, berührende oder dramatische Momente, die die Natur bieten, werden heute mehr denn je fotografisch festgehalten. Das Naturhistorische Museum Basel ermöglicht es Amateurfotografinnen und -fotografen, ihr bestes Bild einem breiten Publikum zu zeigen.

Getragen wird der Wettbewerb von der Idee, die Natur, ihre Schönheit und Einzigartigkeit sichtbar zu machen und die Menschen darin zu bestärken, für den Schutz der Natur einzustehen.
Der Wettbewerb SCHNAPPSCHUSS fand bereits zum siebten Mal statt. Sponsoren des Fotowettbewerbs sind die Basler Energieversorgerin IWB und das Fotohaus Wolf. Das Traditionsgeschäft Fotohaus Wolf unterstützt als Preissponsor den Schnappschuss-Wettbewerb seit der ersten Ausgabe im Jahr 2012.

Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year durchgeführt, die noch bis zum 28. Juni 2026 im Naturhistorischen Museum Basel zu sehen ist.

Zu den Gewinnerbildern

 

 


Medienmitteilungen Archiv

Fotowettbewerb Schnappschuss: Küren Sie Ihr Lieblingsbild

3. März 2026

Das Online-Voting für den Publikumspreis läuft

Das Naturhistorische Museum Basel führt mit Unterstützung der Basler Energieversorgerin IWB und dem Fotohaus Basel den Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS durch. Nebst den Preisen in unterschiedlichen Kategorien bietet das Museum auch dem Publikum die Möglichkeit, sein Lieblingsbild auszuwählen. Ab sofort ist dies via Online-Voting möglich. Der diesjährige Publikumspreis wird von IWB vergeben. Neben Ruhm und Ehre winken ein Honorar und ein besonderes Foto-Erlebnis mit einem Fotografieprofi. Wer den Publikumspreis gewonnen hat, wird im Rahmen der Preisverleihung des SCHNAPPSCHUSS-Wettbewerbs verraten.

Die diesjährige Ausgabe des SCHNAPPSCHUSS-Wettbewerbs war ein grosser Erfolg: 1151 Fotografien in drei Kategorien wurden eingereicht. Dies entspricht einer Zunahme von knapp drei Prozent.
Die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt eine externe Jury, der Publikumspreis das Publikum. Im Rennen um diesen Preis nehmen alle Bilder teil, die im Rahmen des Fotowettbewerbs SCHNAPPSCHUSS eingereicht wurden. Ab sofort kann online über die Webseite des Naturhistorischen Museums Basel abgestimmt werden. Das Bild mit den meisten Klicks gewinnt und wird am 16. April im Rahmen der Preisverleihung des SCHNAPPSCHUSS-Wettbewerbs zum Publikumsliebling gekürt. Die Person hinter der Linse wird nebst einem Preisgeld mit einem speziellen Erlebnis mit dem Fotografen Christian Aeberhard gewürdigt.

Über den Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS
Fotografieren beschäftigt viele Menschen in ihrer Freizeit. Pflanzen, Landschaften oder Tiere sind beliebte Motive. Stimmungsvolle, berührende oder dramatische Momente, die die Natur bietet, werden heute mehr denn je fotografisch festgehalten. Das Naturhistorische Museum Basel ermöglicht es Amateurfotografinnen und -fotografen, ihr bestes Bild einem breiten Publikum zu zeigen. Getragen wird der Wettbewerb von der Idee, die Natur, ihre Schönheit und Einzigartigkeit sichtbar zu machen, die Menschen dafür zu sensibilisieren und sie zu bestärken, für den Schutz der Natur einzustehen. Der Wettbewerb SCHNAPPSCHUSS findet bereits zum siebten Mal statt. Er läuft im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year, die noch bis zum 28. Juni 2026 im Naturhistorischen Museum Basel zu sehen ist.

Weltbeste Naturfotografien – exklusiv in Basel

19. November  2025

Spitzenfotografie zu Gast im Naturhistorischen Museum

Die Ausstellung Wildlife Photographer of the Year ist mit seiner 61. Ausgabe im Naturhistorischen Museum Basel zu bewundern – exklusiv in der Schweiz. Der gleichnamige Wettbewerb setzt jedes Jahr neue Massstäbe innerhalb der Naturfotografie. Er gilt als der weltweit bedeutendste seiner Art. Dieses Jahr wurden über 60'000 Fotografien eingereicht, die Ausstellung zeigt die 100 besten davon. Die Schweiz ist mit der 17-jährigen Leana Kuster aus Männedorf und dem Naturschutzfotografen Prinz Hussain Aga Khan aus Genf unter den Prämierten vertreten.

Für die diesjährige Ausgabe von Wildlife Photographer of the Year hat eine hochkarätige Jury aus über 60’363 Einsendungen aus 113 Ländern die aussagekräftigsten Bilder ausgewählt. Die weltberühmte Ausstellung zeigt einige der aussergewöhnlichsten Naturfotografien, die auf der ganzen Welt aufgenommen wurden. Die Ausstellung wirft ein Licht auf kraftvolle und faszinierende Bilder, die beeindruckende Verhaltensweisen von Tieren, besondere Arten und atemberaubende Landschaften einfangen. Diese Bilder erzählen zahlreiche Geschichten, die auffordern, genau hinzuschauen und uns für den Schutz der Natur einzusetzen. Der renommierte Wettbewerb zeichnet seit 1965 jedes Jahr die herausragendsten Naturfotografien der Welt aus. Er wird vom Natural History Museum, London ausgerichtet.

Führungen mit Fokus
Was macht eine gute Fotografie aus? Diese und weitere Fragen beantworten illustre Gäste einmal im Monat auf einer Fokusführung durch die Sonderausstellung. Sie gehen der Faszination für Naturfotografie auf den Grund und geben darüber Auskunft, was ein gutes Bild auszeichnet und welche Geschichten damit verknüpft sind. Angereichert mit spannenden Hintergrundinformationen aus dem spezifischen Wissens- und Erfahrungsschatz der Expert:innen, werden einzelne thematische Aspekte in der Ausstellung vertieft besprochen.
AFTER HOURS. Chillen im Museum Einmal im Monat kommt im Museum After Work-Stimmung auf, wenn die AFTER HOURS auf dem Programm stehen. Jeden ersten Donnerstag im Monat kann die Sonderausstellung bis 23:00 Uhr kostenlos besucht werden, zudem wird in der stimmungsvollen Bar live Sound vom Feinsten geboten, für das DJ-Booking zeichnet Nic Plesel, flamingofarm verantwortlich. Hier kann man seinen Feierabend bei launigem Sound und in guter Gesellschaft ausklingen lassen.
Stufengerechte Schulangebote Kinder und Jugendliche in Form eines Schulbesuchs anzusprechen, gelingt dem Naturhistorischen Museum Basel besonders gut. Darauf möchte das Museumsteam mit speziellen Workshops für Schulklassen auch in dieser Sonderausstellung weiter aufbauen. Denn die Fotografien bieten zahlreiche spannende Anknüpfungspunkte für Themen rund um Biodiversität, Tierverhalten, Artenkenntnisse oder den Einfluss des Menschen auf die Natur.

Museum mit eigenem Wettbewerb
Als Auftakt zur Ausstellung hat das Museum einen eigenen Wettbewerb für Naturfotografie lanciert. Mit dem SCHNAPPSCHUSS bietet es dem Publikum die Gelegenheit, sich an einem Museumsprojekt zu beteiligen. Der Wettbewerb richtet sich explizit an Hobbyfotografinnen und -fotografen und führt auch eine Kinderkategorie.
Die Jury setzt sich zusammen aus dem Naturfotografen und Filmemacher Levi Fitze, der 2022 im Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year prämiert wurde. An seiner Seite diskutiert der Tierfotograf Stefan Leimer mit, der als Fotograf des Zoo Basel bekannt ist. Komplettiert wird die Jury mit Julie Lovens, Bildredaktorin bei Keystone-SDA, Wildlife-Fotografin und Mitinhaberin eines Safari-Camps in Kenia.
Der SCHNAPPSCHUSS-Wettbewerb wird vom Fotohaus Basel sowie von der Basler Energieversorgerin IWB unterstützt. Diese zeichnet zusätzlich Fotografien mit Fokus Biodiversität aus und vergibt den Publikumspreis.

Zur Sonderausstellung

Fotowettbewerb buhlt um die schönsten Naturbilder

9. Oktober 2025

Naturhistorisches Museum Basel startet Fotowettbewerb Schnappschuss

Das Naturhistorische Museum Basel lanciert zum siebten Mal den beliebten Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS. Unterstützt wird das Museum dabei von der Basler Energieversorgerin IWB und dem Fotohaus Wolf. IWB vergibt zwei Preise: einen Biodiversitäts- und einen Publikumspreis. Mitmachen kann, wer hobbymässig mit der Fotokamera in der Natur unterwegs ist. Startschuss für die Bildeingabe ist Montag, 13. Oktober. Einsendeschluss ist Sonntag, 22. Februar 2026.

Viele Menschen sind fasziniert von der Fotografie und leidenschaftlich gerne mit der Kamera in der Natur unterwegs. Pflanzen, Landschaften oder Tiere sind beliebte Motive, ebenso stimmungsvolle, berührende oder dramatische Momente, die die Natur bietet. Das Naturhistorische Museum Basel ermöglicht es Amateurfotograf:innen, ihr bestes Bild einem breiten Publikum zu zeigen und interessante Preise zu gewinnen. Getragen wird der Wettbewerb von der Idee, die Natur, ihre Schönheit und Einzigartigkeit sichtbar zu machen und die Menschen darin zu bestärken, für den Schutz der Natur einzustehen.
Der Wettbewerb SCHNAPPSCHUSS startet am Montag, 13. Oktober 2025 im Vorfeld zur Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year, die vom 21. November 2025 bis 28. Juni 2026 im Naturhistorischen Museum Basel zu sehen sein wird. Sponsoren des Fotowettbewerbs sind IWB und das Fotohaus Wolf.

Eine Jury – drei Kategorien
Für den diesjährigen Wettbewerb wurde die externe Jury neu aufgestellt. Mit dem jungen Naturfotografen und Filmemacher Levi Fitze nimmt ein prämierter Naturfotograf Einsitz, der 2022 eine Platzierung unter die 100 besten Naturfotograf:innen des renommierten Wettbewerbs Wildlife Photographer of the Year erzielt hat. An seiner Seite diskutiert der erfahrene Tierfotograf Stefan Leimer mit, der als Fotograf vom Zoo Basel bekannt ist. Julie Lovens, Bildredaktorin bei Keystone-SDA, Wildlife-Fotografin und Mitinhaberin eines Safari-Camps in Kenia komplettiert das Trio.
Für den SCHNAPPSCHUSS können Fotografien in den drei Kategorien «Kinder sehen die Natur», «Tierporträts | Tiere in ihrem Lebensraum | Verhalten Tiere» oder «Pflanzen | Landschaften | Naturphänomene» eingereicht werden. Aus jeder Kategorie küren die drei Jurymitglieder zehn beste Bilder. Diese werden im Anschluss an die Preisverleihung in einer Ausstellung im Museum präsentiert. Zudem bestimmen die drei Fotoprofis, wer in jeder Kategorie die Podestplätze belegt und die Preise des Fotohaus’ abräumt. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall: Alle eingereichten Fotografien werden im Museum digital präsentiert.

Biodiversitäts- und Publikumspreis dank IWB
Allen Teilnehmenden bieten sich zusätzliche Chancen auf Ruhm und Ehre, denn jede Einsendung steigt ins Rennen um attraktive Preise von IWB. Für den Biodiversitätspreis wählt ein IWB-Gremium drei Bilder mit Fokus Biodiversität aus. Die Gewinnerbilder werden honoriert und im Rahmen der Biodiversitätskommunikation der Basler Energieversorgerin eingesetzt. Anders beim Publikumspreis: Hier wird ein Lieblingsbild per Online-Voting erkoren. Nach Einsendeschluss werden alle Bilder auf der Webseite des Naturhistorischen Museums Basel publiziert. Danach ist das Publikum an der Reihe und kürt per Anzahl Klicks seinen Publikumsliebling.

Termine
Wettbewerbsstart: Montag, 13. Oktober 2025
Einsendeschluss: Sonntag, 22. Februar 2026
Online-Voting Publikumspreis: Sonntag, 1. – Sonntag, 22. März 2026
Preisverleihung: Donnerstag, 16. April 2026
Ausstellung SCHNAPPSCHUSS: Freitag, 17. April – Sonntag, 28. Juni 2026

Informationen, Teilnahmebedingungen und Upload

Naturfotografie im Höhenflug

30. Juni 2025

Erfolgreiche Ausstellung im Naturhistorischen Museum Basel

Die Ausstellung mit den besten Naturfotografien der Welt lockte über 94'000 Menschen ins Naturhistorische Museum Basel. Die Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year traf einmal mehr das Bedürfnis zahlreicher Menschen, sich von der Schönheit und Faszination der Natur verzaubern zu lassen. Erstmals erarbeitete das Vermittlungsteam im Rahmen der Ausstellung Angebote für Schulklassen, was besonders gut ankam: über 250 Klassen besuchten die Sonderausstellung. Auch der Fotowettbewerb Schnappschuss sowie die Fokusführungen mit Naturfotografen stiessen auf grosses Interesse.

Mit der Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year lockte das Naturhistorische Museum Basel  94'521 Besucherinnen und Besucher aus der Region und darüber hinaus an: Naturliebhaber, Fotografiebegeisterte, Kunstaffine, Familien sowie Schülerinnen und Schüler von der Primar- bis zur gymnasialen Stufe waren begeistert von den eindrücklichen Geschichten, die sich hinter jeder der 100 Fotografien verbergen.

Rahmenprogramm schafft Mehrwert
Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum Basel wurde von einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Nebst regelmässigen Führungen für Erwachsene und Familien, den After Hours sowie einem Inklusionsangebot führte das Museumsteam zum sechsten Mal den partizipativen Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS durch, der sich an Amateurfotografinnen und –fotografen richtet. Insbesondere für Schulklassen stand ein umfassendes Workshop-Programm zur Wahl. 256 Klassen vertieften sich in Themen wie Biodiversität, Tierverhalten, Artenkenntnisse oder den Einfluss des Menschen auf die Natur. Auf grosses Interesse stiessen die dialogischen Fokusführungen mit den Schweizer Naturfotografen Levi Fitze, Jiří Hřebíček, Michel Roggo und Roman Willi. Sie eröffneten neue Sichtweisen und Perspektiven auf die Fotografie wie auch die Geschichten dahinter.

Ausblick: Nächste Sonderausstellung
Der internationale Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year wird 2025 zum 61. Mal durchgeführt. Seit 1964 richtet das Natural History Museum London den Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year aus und zeigt die 100 preisgekrönten Bilder in einer Ausstellung. Nebst dem Anspruch, neue Massstäbe innerhalb der Naturfotografie zu setzen, fusst der Wettbewerb auf dem Grundgedanken, die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur, ihrer Landschaften und Lebewesen zu vermitteln.
Das Naturhistorische Museum Basel hat seit 2012 bereits sechs Jahrgänge der Ausstellung gezeigt. Auch dieses Jahr wird die Ausstellung wieder exklusiv in der Schweiz im Naturhistorischen Museum zu sehen sein. Am Donnerstag, 20. November 2025 wird die neue Ausgabe feierlich eröffnet. Als Begleitveranstaltung führt das Museum wiederum den eigenen Naturfotowettbewerb Schnappschuss durch.

Ein Wurm für die Sammlung

19. Juni 2025

Swiss TPH übergibt Naturhistorischem Museum Basel wichtiges Belegexemplar

Forschende des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) haben an der Elfenbeinküste eine neue parasitäre Wurmart entdeckt. Sie sieht aus wie der bereits bekannte Peitschenwurm, der auch für Menschen gefährlich werden kann, wenn er nicht behandelt wird. Mit herkömmlichen Medikamenten konnte die neue Wurmspezies jedoch nicht erfolgreich bekämpft werden. Die neue Art wird nun durch die offizielle Übergabe konservierter Exemplare an das Naturhistorische Museum in Basel für die Forschung zugänglich gemacht. Dies ist unter anderem wichtig, um möglichst rasch neue Medikamente zu entwickeln.

Die biowissenschaftlichen Sammlungen im Naturhistorischen Museum Basel umfassen rund sieben Millionen Exemplare. Vögel, Säugetiere, Insekten oder Fische, Amphibien, Reptilien und Spinnentiere gehören nebst weiteren dazu. Die Sammlungen sind somit ein einzigartiges Archiv des tierischen Lebens auf der Erde und eine schier unerschöpfliche Quelle für die Forschung.

Die Sammlung der Fadenwürmer, zu denen die neu entdeckte Peitschenwurmart Trichuris incognita gehört, ist mit mehreren hundert Exemplaren relativ klein. Aus wissenschaftlicher Sicht allerdings ist sie
wertvoll, da sie die sogenannten Typusexemplare (Typen) von bisher 38 Arten beinhaltet. Typusexemplare sind das Herzstück jeder biowissenschaftlichen Sammlung. Sie sind die Referenztiere für eine Art und ihren wissenschaftlichen Namen. Auf ihnen beruht normalerweise die Erstbeschreibung einer neuen Art. Mit dem Typus des neuen Peitschenwurms ist nun das 39. Basler Typusexemplar eines Fadenwurms dazugekommen.

Die neue Wurmart lebt im Darm von Menschen, wo sie sich vermutlich vom Inhalt der Darmzellen ernährt. Menschen werden schon sehr lange von Peitschenwürmern geplagt: Im Darm der über 5000 Jahre alten Gletschermumie «Ötzi» hat man ein Ei eines Peitschenwurms nachgewiesen. Ob dieses Ei zur bisher bekannten Art oder zum neuen Peitschenwurm Trichuris incognita gehört, ist noch nicht bekannt.

Unsere Sammlungen bieten auch anderen wissenschaftlichen Disziplinen eine wertvolle Datengrundlage, werden sie doch seit über 200 Jahren kontinuierlich gepflegt und erweitert. Daher ist eine gute Zusammenarbeit mit anderen Institutionen heute wichtiger denn je: Die Ökologie erhält aus den Sammlungen wertvolle ehemalige und heutige Verbreitungsdaten zum Vorkommen von Arten und kann damit beispielsweise die Auswirkungen des Klimawandels oder der geänderten Landnutzung auf unsere Biodiversität studieren. Anpassungen in der Genetik und im Körperbau von Arten an die geänderten Lebensräume werden ebenfalls nur durch Museumssammlungen ermöglicht. An Sammlungsmaterial ehemals häufiger und heute seltener Arten kann der Verlust genetischer Vielfalt dieser Arten abgeschätzt werden.