REGIONAL-
SAMMLUNGEN INDONESIEN, NAHER OSTEN & AFRIKA

Das Naturhistorische Museum Basel bewahrt umfangreiche Gesteins- und Fossiliensammlungen aus Indonesien, dem Nahen Osten und aus Nordafrika auf. Hierzu gehören Vulkanite, Metamorphite, Sedimentgesteine, Rohstoffe wie Erze und Kohlen sowie Makro- und Mikrofossilien.

Die Studien aus Indonesien sind auf die ehemaligen Basler Professoren August Tobler und Max Mühlberg zurückzuführen. Im Zuge der Exploration der ehemaligen Royal Dutch Petroleum Company (heute Royal Dutch Shell) Anfang des 20. Jahrhunderts suchten sie in Niederländisch-Ostindien nach Bodenschätzen und Erdöl. Durch ihre beruflichen Beziehungen zur holländischen Petroleumindustrie konnten die beiden Pioniere einen grossen Fundus an Beleg- und Lehrmaterial zur geologischen Geschichte Indonesiens zusammentragen. Viele damalige Forschende aus den Niederlanden tauschten Studienmaterial mit Basel aus, wodurch die Sammlungen noch vielfältiger wurden.

Der Schwerpunkt der Indonesiensammlung liegt bei den Gebieten Djambi, Palembang auf Sumatra, Java und dem Kutei Becken in Kalimantan (Borneo).

Umfangreiche Aufsammlungen stammen des Weiteren von vielen Inseln des Archipels wie Sulawesi (ehemals Celebes), Ceram, Kei, Flores, Madura, Siberut, Sumba, Sumbawa und Timor.

Die Nordafrikasammlungen enthalten vor allem Fossilien aus Marokko, Algerien und Tunesien. Jene des Nahen Ostens Objekte aus Persien, Syrien, Arabien und dem Oman.