SAMMLUNG
MAYER-EYMAR

Die Sammlung von Karl Mayer-Eymar umfasst 150 Jahre Molluskenforschung in der Schweiz und beinhaltet rund 350‘000 Muscheln und Schnecken.

Karl Mayer-Eymar, auch als „Tertiär-Mayer“ bekannt, sammelte von etwa 1845 bis zu seinem Tod im Jahr 1907 Mollusken aus dem Tertiär Europas und Nordafrikas.

Die nach den Kriterien Systematik, Stratigraphie, Fundorte und Doubletten gegliederte Sammlung ist ein beeindruckendes Beispiel für das Wirken eines Wissenschaftlers. Zu Lebzeiten wurde das aufgesammelt, dessen man habhaft werden konnte. Die Sammlung ist vor allem für taxonomisch mit känozoischen Muscheln und Schnecken arbeitende Forscher enorm wichtig, denn Mayer-Eymar stellte mehrere Hundert neue Arten auf.

Die Sammlung ist Eigentum der ETH Zürich, war aber von 1965 bis 2020 als ständiges Depositum am Naturhistorischen Museum Basel. Seit September 2020 ist die Sammlung Mayer-Eymar wieder an der ETH Zürich.